





Sichern Sie Mindestkontraste konsequent und testen Sie Varianten für Deuteranopie und Tritanopie. Kombinieren Sie Farbe mit Formen, Mustern und Labels. Vermeiden Sie feine, graue Texte auf bunten Hintergründen. Prüfen Sie Dark-Mode-Konsistenzen. Dokumentieren Sie semantische Farben im Designsystem. Bitten Sie Nutzer mit unterschiedlichen Sehbedingungen um Feedback, ob die Botschaft sofort verständlich bleibt, auch unter Sonneneinstrahlung oder Müdigkeit.
Kurze, präzise Verben schlagen Fachjargon. Nutzen Sie aktive Sprache, klare Subjekte und direkte Handlungsaufforderungen. Ersetzen Sie Platzhaltertexte durch konkrete Beispiele. Benennen Sie Zahlen mit Einheiten und Zeiträumen. Lassen Sie Tooltips sekundär bleiben, nicht primär. Führen Sie Leseproben durch: Wer in einem Satz sagen kann, was passiert, hat gewonnen. Bitten Sie um Kommentare, welche Worte noch Stolpersteine sind.
Strukturieren Sie Inhalte semantisch: korrekte Überschriften-Hierarchien, ARIA-labels nur, wenn nötig, Fokusreihenfolge logisch. Shortcuts und Skip-Links sparen Zeit. Live-Regionen melden verlässlich Zustandsänderungen. Testen Sie mit Screenreadern und Tastatur allein. Dokumentieren Sie bekannte Fallstricke und geplante Korrekturen. Fragen Sie Betroffene gezielt, wie gut die Kernaussage im ersten Moment ankommt, ohne zusätzliche Erklärungen.
Zeigen Sie einen Screen für fünf Sekunden, blenden Sie ihn aus und fragen Sie nach Kernaussage, nächster Aktion und Erinnerung an zentrale Zahlen. Wiederholen Sie mit Varianten. Wenn Antworten konsistent sind, stimmt Ihre Priorisierung. Protokollieren Sie Formulierungen der Teilnehmenden wörtlich. Laden Sie Kolleginnen ein, dieselbe Methode auf interne Tools anzuwenden und Einsichten im Teamforum zu teilen.
Eye-Tracking oder günstige Blickprotokolle zeigen, ob die Aufmerksamkeit auf Ankerpunkten landet. Heatmaps sind nur Startpunkte; wichtiger sind Sequenzen und Zeiten bis zum Ziel. Entfernen Sie Hotspots ohne Nutzen. Betonen Sie Pfade zum Abschluss. Legen Sie Hypothesen vor jedem Test fest. Teilen Sie anonymisierte Aufnahmen mit dem Team und sammeln Sie Vorschläge für zwei schnelle, risikolose Iterationen.
Definieren Sie ein kleines Set: Time-to-Information, First Meaningful Tap, Fehlertoleranz, Erinnerungsquote nach kurzer Unterbrechung. Verknüpfen Sie Frontend-Metriken mit Geschäftszielen, etwa Support-Entlastung oder schnellere Freigaben. Visualisieren Sie Verbesserungen mit einfachen, vergleichbaren Charts. Feiern Sie kleine Gewinne öffentlich. Bitten Sie die Community, eigene Benchmarks zu teilen, damit wir gemeinsam Referenzwerte weiter schärfen.
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